Seelsorger arbeiten an der Weiterentwicklung ihrer Arbeit

Ruhrbistum startet zweite Phase des Prozesses „Pastorale Dienste im Gespräch“: In Projektgruppen werden in den kommenden Monaten die Themen weiter bearbeitet, die Priester, Diakone, Gemeinde- und Pastoralreferentinnen und -referenten für ihre Arbeit als besonders relevant bewertet haben.

Mit Themen wie Teamarbeit, Digitalisierung, Ausbildungswege oder Spiritualität startet die Diskussion um die Weiterentwicklung der vier pastoralen Berufsgruppen im Bistum Essen nach intensiven Gesprächen in den vergangenen Monaten jetzt in eine zweite Phase. Alle rund 750 Priester, Diakone, Gemeinde- und Pastoralreferentinnen und -referenten sind in der nächsten Etappe des Prozesses „Pastorale Dienste im Gespräch“ eingeladen, in acht Projektgruppen die Themen zu bearbeiten, die sich in den Diskussionen im vergangenen Jahr als besonders relevant herausgestellt haben.

Diese Projektgruppen diskutieren zum Beispiel, wie die Wege in pastorale Berufe verändert werden können, ob die verschiedenen Berufsbezeichnungen angepasst werden und wie die Ausbildung des Personals verbessert wird. Es geht um eine bessere Teamarbeit der Pastoralteams in den Pfarreien vor Ort, die Spendung von Sakramenten durch Laien, das Geistliche Leben der Seelsorgerinnen und Seelsorger, die besondere Situation der Pastöre und neue Angebote für die pastoralen Mitarbeiter jenseits des 55. Lebensjahrs.

Insgesamt 20 Themen hatten die Seelsorgerinnen und Seelsorger im vergangenen Jahr als besonders entscheidend für die Weiterentwicklung ihrer Arbeit herausgearbeitet. Neben der Arbeit in Projektgruppen sind aus einigen dieser Themen bereits vier konkrete Konzepte erstellt worden, die in den kommenden Wochen und Monaten von den pastoralen Berufsgruppen diskutiert werden. Dabei geht es um regelmäßige berufsgruppenübergreifende Treffen, eine neue Systematik der Personalarbeit, eine verbesserte technische Ausstattung der Seelsorgerinnen und Seelsorger und die Frage, wie künftig die Leitung der Pfarreien im Bistum Essen gestaltet wird.

Ab Mai wird die Arbeit der verschiedenen Projektgruppen beginnen. Ergebnisse werden dann Anfang des kommenden Jahres bei einer gemeinsamen Veranstaltung aller pastoralen Berufsgruppen präsentiert.

Persönlicher Referent

Markus Etscheid-Stams

Zwölfling 16
45127 Essen

Bischöfliche Beauftragte für Gemeinde- und Pastoralreferent(inn)en sowie Ordensfrauen im pastoralen Dienst

Ingeborg Klein

Zwölfling 16
45127 Essen

Schulpastoral

Marlies Woltering

Zwölfling 16
45127 Essen

Pressestelle Bistum Essen

Zwölfling 16
45127 Essen

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