Palmsonntag im Essener Dom

Im Essener Dom feiert Weihbischof Ludger Schepers den Palmsonntag am 14. April 2019

Am Palmsonntag, 14. April, um 9.45 Uhr beginnt auf dem Essener Domhof die Weihe der Palmzweige, dann folgt die Palmprozession über die Kettwiger Straße und den Zwölfling. Im Anschluss feiert Weihbischof Ludger Schepers um 10 Uhr das Pontifikalamt im Dom. Die Essener Domsingknaben begleiten den Gottesdienst mit Chorälen und Gesängen zur Passion, unter anderem von Liszt, Bardos und Haßler.

An diesem Tag gedenken Christen weltweit des Einzugs Jesu in Jerusalem. Dieser Tag ist der sechste und damit letzte Fastensonntag. Nach der Weihe nehmen die Menschen ihren Zweig mit nach Hause, um ihn im Haus an jedes Kreuz zu stecken. Die Palmzweige sind Zeichen des Sieges und verweisen auf den Sieg Christi über den Tod.

Der Volksglaube besagt außerdem, dass der geweihte Zweig vor Blitz- und Hagelschlag, Missernte und Seuchen schütze. Mit dem Einzug des geweihten Zweiges in das Haus sollte so auch der Segen des Leidens Christi überbracht werden. Palmzweige, die in der Kirche zurückblieben, werden bis zum folgenden Aschermittwoch aufbewahrt, dann verbrannt und für die Zeichnung des Aschenkreuzes auf die Stirn verwendet.

Mit ihrer Kollekte am Palmsonntag unterstützen die Katholiken traditionell die Christen im Heiligen Land. „Um den Christen im Heiligen Land ein Leben in Würde zu ermöglichen, sind wir zu einer tätigen Solidarität aufgerufen“, schreibt Bischof Franz-Josef Overbeck im Aufruf zur sogenannten Palmsonntagskollekte.

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